Herr Schäuble hat diese „hervorragende“ Idee: jeder soll sich selbst dem Finanzamt anzeigen.
Wie kommt so was? Schon Frau Merkels Aussage: „Mein Arbeitgeber ist das Volk“, lässt darüber nachdenken, was das Volk bedeutet? Das Volk soll ein Arbeitgeber sein? Und kennen wir alles, was daraus folgt? Jeder soll Steuern zahlen, auch ein gerade geborenes Kind im Raum Deutschlands… Das Volk beinhaltet nicht nur deutsche Bürger; auch Ausländer und Kinder und eben alle Menschen: und diese sind plötzlich alle Arbeitgeber? Als Advocatus diaboli gesprochen gibt es aber auch Ausnahmen: da sind Diebe nun plötzlich Informanten… Die bekommen das Geld, scheint mir, steuerfrei… Weil Diebe neuestens als Informanten wie im Falle Steuerverkürzung Deutschland-Schweiz bezeichnet werden und von Frau Merkel höchstpersonlich Schutz bekommen. (So einfach ist das. Oder vielleicht doch nicht??)
Also fange ich bei mir an. Ich bin verschuldet und zwar mit etwa 10.000 Euro, was weniger ist als der Durchschnittswert in Deutschland; dieser beträgt nämlich für jedes neu geborene Kind 20.000 Euro: Stand 2009.
Z.B.: ich mache mein Bett, betreue meine Katze und lasse meine Freundin mir die Haare schneiden, und das alles ohne Rechnungen… Wenn ich selbst, (z.B. in meinem Garten für mich arbeite) und keinen Dienstleister (Gärtner) beauftrage, muss ich für mich oder gegen mich nun auch Steuer zahlen? In diesem Fall könnten wir auch eine Atemsteuer, getrennt für Ein- sowie Ausatmung einführen: im Erfinden neuer Steuern und endloser Abgaben ist unsere gloriöse Staat ja unschlagbar!!!
Soll ich jetzt für oder gegen mich eine Rechnung schreiben? Ich bin um 7 Uhr aufgestanden, den Computer angeschaltet und schreibe diesen Quatsch und wieder ohne Rechnung!!! Im Grunde genommen muss ich eine Rechnung schreiben worin die MwSt. berechnet ist, sodann muss ich mich bei meiner Krankenkasse melden, wie viel Stunden am Tag ich gearbeitet habe… Eine Buchführung darüber muss ich doch wohl auch führen, wenn ich ins Klo gehe?,die Zeit dort darf ich vielleicht abziehen?, oder eventuell doch nicht??
Wo ist das Problem? Politiker können oft nicht unterscheiden was privat und was geschäftlich ist gell?
Der Politiker hat seinen Amtseid für das Volk geleistet. Denkt er nun plötzlich, das Volk schuldet ihm und nicht die Politiker dem Volk… Diese bekommen dafür Diäten (Höhe Open End) übrigens sei die Frage erlaubt, ob diese Diäten mal zufällig, nicht auch in die Schweiz wandern oder gewander sind, so rein zufällig?? Besteht hier eventuell doch nicht ein ganz leiser Verdacht - weil die Schweiz über Jahrhunderte eine sichere Bank für Geldaufbewahrung gewesen ist… Und jetzt?
Alle sind unsicher geworden…
1500 Namen wie im Lotto Toto, wer hat den Hauptgewinn? Herr Schäuble ? Frau Merkel? Sicher ist nur eins: niemals das deutsche Volk!!!
Aus 80 Millionen werden nur 1500 Namen ausgewählt und diese sollen in unsere marode Staatskasse angeblich gleich mehrere Millionen spülen…!
…
Schade das ich den falschen Beruf ausgewählt habe: diebisch und kriminell zu sein, wird quasi heute verlangt und honoriert.
Der berühmte Informant Stierlitz http://de.wikipedia.org/wiki/Stierlitz, ein Superspion und sehr beliebt in der gesamten Sowjetunion – dieser Stierlitz war übrigens sehr oft in der Schweiz.
(Информация к размышлению:) Er hatte immer einen schwarzen Koffer dabei. Aber es wurde niemals erkannt oder gar nachgewiesen wer Hehler oder Staatsgewinner war.
Gestohlenes Gut ist illegal und bringt kein Glück. Das deutsche Steuerwesen (oder -unwesen) ist wie ein schwarzes Loch: es verschlingt alles und gleichzeitig werden die Schulden des Staats immer höher.
Ich bin trotzdem optimistisch, weil ich denke, dass wir doch nicht alle die gleichen Schweine sind.
Um den Film zu verstehen sollten Sie russisch verstehen und sprechen können...
Wenn unser Leben so grau wird, da hilft nur eines: kräftig färben, so wie im Fall von Stierlitz und plötzlich hat dann alles seinen Sinn...
Lolita Durrani
4.Februar 2010
„BILD schreibt heute: „Kauft Euch die reichen Steuerbetrüger“. Am Wochenende ist ja „durchgesickert“, dass ein unbekannter Datendieb dem Finanzministerium eine CD mit den Daten von 1.500 in Deutschland Steuerpflichtigen angeboten hat, die Konten in der Schweiz unterhalten. 2,5 Millionen Euro will er dafür. Und wie es der Zufall will, sickert ebenfalls am Wochenende durch, dass diese CD für die Staatskasse „mindestens 100 Millionen Euro wert ist“, weil Steuernachzahlungen in dieser Höhe zu erwarten seien.
Rechnen wir also mal nach: 100.000.000 Euro durch 1.500 = 66.000 Euro. Das ist jetzt nicht die Riesensumme, und hat merkwürdigerweise gar nichts zu tun mit der Angabe: „Allein die 5 Testdaten, die wir bekommen haben, bringen pro Kopf Nachzahlungen von 1 Million …“ Abgesehen davon, dass bei dem ganzen Szenario a priori unterstellt wird, dass es sich ausnahmslos um Menschen handelt, die ihr Geld illegal in die Schweiz transferiert haben.
Kann der Datenlieferant wirklich wissen, ob diese Menschen ihr Vermögen in Deutschland korrekt angegeben haben, oder nicht?
Wenn er es weiß, dann kommt der Lieferant von staatlicher Seite – von Deutschland her. Und bei dem jetzt aufgebauschten Spiel geht es dann nur darum, die öffentliche Empörung so aufzuputschen, dass eine elegante Möglichkeit besteht, die Daten nun auch zu verwerten. Durch eine „Scheinzahlung“ an einen unbekannten „Lieferanten“ – und gut ist. „Wir können ja nicht anders …“ So einfach wird illegales und mit nicht rechtsstaatlichen Mittel beschafftes Material legalisiert. Die Mafia macht es bei der Geldwäsche nicht anders.
Denkbar ist aber auch, dass die Daten tatsächlich „nur“ von einem unbekannten Datendieb“ stammen. Dann geht es eben auch „nur“ darum, mit der fiktiven Zahl von „100 Millionen Euro“ (die Opposition hat gestern rasch „200 Millionen Euro“ draus gemacht) den Empörungsdruck so aufzubauen, dass auch in diesem Fall der Finanzminister sich schließlich „wenn auch mit Bauchweh“ dem öffentlichen Druck beugen muss, und die Daten ankauft … Dann werden wir wohl im Herbst in der Zeitung lesen: „Schade, es ist doch nicht so viel Geld dabei herumgekommen …“
Letztendlich habe ich ein Orwellsches Problem mit der Sache:
Ich fühle mich stark an das Buch „Animal Farm“ erinnert. Genauer: An das Motto des von den Tieren errichteten Staats: „Alle Tiere sind gleich“, das später von den Herrschenden, im Roman sind es die Schweine, ergänzt wird um: „…aber manche sind gleicher.“
Der Staat verbietet es Vätern, durch heimliche Vaterschaftstest nachzuweisen, dass sie nicht die Väter sind … heimliche Tonband- oder Videoschnitte dürfen in allen Verfahren nicht als „Beweise“ verwertet werden … aber der Staat nimmt sich das Recht heraus, mit Hehlerware zu arbeiten – so wie es Herr Steinbrück bereits einmal getan hat.
Es ist dieses „aber manche sind gleicher“, das mich zunehmend beunruhigt. Mitleid mit Steuersündern ist es nicht …“
G.S. 01.Februar 2010
Und so kann friedlich und harmonisch gehen, wenn wir was dazu lernen...
In einem Zoo von Thailand ist nicht nur wie im Himmel, sondern es ist auch real...