"Wir können Kinder und Jugendliche von arbeitslosen und Harz IV Empfängern nicht vor die Hunde gehen lassen. Auch diese Kinder sind unsere Zukunft.
Nachhilfe und Förderung, für Kinder aus Familien mit Arbeit sind selbstverständlich, bei Arbeitslosen und Geringverdienern nicht. Was züchten wir uns damit? Eine neue Generation ohne Schulabschluss, die nicht vermittelbar ist.
Es ist auch nicht richtig, dass die Arbeitslosen „selber schuld sind“. Wenn die Firmen in Insolvenz gehen oder entlassen, sprießen keine neuen Arbeitsplätze aus dem Boden. Dagegen machen aber Banken, die vorher notleidend waren, Milliarden Gewinne. Manager Gehälter, und auch, nicht zu vergessen, Gehälter von Fußballspielern und Funktionären steigen ins Unermessliche.
Die meisten Arbeitslosen und auch Harz IV Empfänger wollen und würden arbeiten, aber die Arbeit muss anständig bezahlt werden. Da muss die Gesellschaft wieder hinkommen. Hungerlöhne führen nicht aus der Misere. Die Zwangsverpflichtung zur Arbeit ist gut und schön, aber sie führt nur dazu, dass weiterhin Arbeit, die anliegt, zu schlecht bezahlt wird. Es ist auch für Vereine und die öffentliche Hand bequem, wenn z.B. Parkanlagen, für die früher ausgebildete Gärtner zuständig waren, jetzt von Harz IV Empfängern gepflegt werden, die nicht dafür ausgebildet sind. Oder vielleicht doch? Sind vielleicht schon entlassene Gärtner mit dabei?“
Immerhin sind die Forderungen mal klar. „Zwingt die Menschen in die Sozialversicherung, damit sie Geld in das System reinpumpen!“ So lautet die Forderung, die der Deutsche Gewerkschaftsbund gestern im Rahmen der Vorstellung seines neuen „wirtschaftspolitischen Konzeptes“ erhoben hat. Und weiter: „Gelder aus Unternehmen, die profitabel arbeiten, müssen verstärkt abgeschöpft werden.“ Natürlich darf auch die Forderung nicht fehlen: „Bezieher von Einkommen ab 70.000 Euro brutto, die „Besserverdiener“, sollen zukünftig deutlich mehr Steuern zahlen müssen, als bisher. 50 % eines solchen Einkommens steht dem Staat zu.“ (Wobei es ja, rechnet man die geforderte Zwangsversicherung mit hinzu, 70 % sind, die der DGB abschöpfen möchte).
Zur Erinnerung:
Selbst im Jahr der weltgrößten Wirtschaftskrise, also 2009, erzielt der deutsche Fiskus die zweithöchsten Steuereinnahmen aller Nachkriegsjahre. Nur 2005 waren es mehr. Doch das reicht offensichtlich nicht. Geht es nach dem DGB, soll es noch mehr werden. Viel mehr.
Dummerweise sinkt derzeit die Zahl der noch aktiv im Erwerbs- oder Unternehmerleben stehenden Menschen, zugleich steigt die Zahl derer, die aufgrund schlechter schulischer Ausbildung niemals Steuern und Sozialbeiträge leisten werden, sondern ihre Lebensplanung auf Sozialtransfer aufbauen.
Man kann trefflich über den Sinn und Unsinn von auf Schulden basierten Steuersenkungen diskutieren. Aber ebenso trefflich lässt sich darüber diskutieren, ob ein Staat, der nicht in der Lage und nicht bereit dafür ist, zu sparen, der kleiner und kleiner werdenden Gruppe von Steuerzahlern immer noch weitere Belastungen zumuten kann oder darf – und ob zur Rettung des Rentenversicherungssystem es der richtige Weg ist, noch mehr Menschen in die staatlich verordnete Geldvernichtung zu schicken.
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O je das ist eine Aufgabe zu rechnen. Was bedeutet 70.000 Jahres-Brutto? Ich nehme an das ist nicht über mtl. Einkommen von 70.000 gemeint war und so denke ich 70.000 soll Jahresbetrag von Bruttoeinkommen sein. Dann muss schon rechnen wie es ist mit Monatsgehalt? Ich tu mir alles Einfache und rechne eben sehr grob und teile das ganze durch 12 und nicht 13 da nicht jeder 13-MonatGehalt bekommt… früher waren andere Zeiten….
13 Monat auf Lohn bedeutet wahnsinnige Lohnsteuer Abzug… Da fragte ich mich damals wer bekommt den 13-Gehalt? Aber sicher Fiskus wer sonst… Und KV und RV freuen sich genauso um höhere Beiträge…
So komme ich zum Brutto / Monat ca.5834 Euro die angeblich sollte in Zukunft mit 50 % versteuert werden. Aktueller Stand ergibt bei Gehalt von 5834 Steuerabzügen von 1699,60 was etwa 30 % entspricht. So bei 50 % es wäre alleine Steuer 2916. Ich schätze die Nebenkosten in beide Fällen bleiben gleich etwa 950 Euro (wer weiß?). In ersten Fall bleibt Netto dann 3.186 aber wenn doch mit 50 % besteuert wäre dann Rest an Netto knapp 1.879… Grob geschätzt.
Frage aber: was macht den Arbeitnehmer in einem Betrieb? Sagen so er erwirtschaftet an seinem Platz monatlich über 1.000.000 so üblich wäre in einem großen Betrieb. Dann ob Arbeitnehmer 3186 oder 1879 bekommt sehr groß unterscheidet. So dann rate ich auf keine Weise Arbeitsvertrag auf Brutto-Basis vereinbaren sondern auf Netto Basis… Es muss Unternehmer dafür „büßen“ und bei hohen Gewinnspalten kann auch statt 5834 Euro mit neuen Gesetz auf 10000 für Lohn und Arbeitnehmer im Monat berechnen.
Da Unternehmer ist auch in der Lage die Löhne so bilanzieren das doch Gewinnspalte immer noch da, z.B. kann Unternehmer andere Ausgaben wie Kosten für Fußballvereine oder andere Sozial Engagement (verschiedene unnötige Stiftungen wegen Steuerersparnis) reduzieren. Bestens aber wäre die Gewerkschaften abzuschaffen sowie die eigene Mannschaft nur aus vertrauen Personen bilden und nur so viele damit kein Gesetzt drückt um ein Gewerkschaft einzuführen oder auch Begrenzung wegen Kündigungsrechte usw.
Also wie die Politiker entscheiden sich mit Lohnsteuer wichtig aber dass die Netto-Gehälter so gestalten sind die Menschen kein Kombi und Zuschusse brauchen und es in Regelsatz ab 1500 Monat/Arbeitnehmer wäre. Nur dann kann Arbeitnehmer der Kaufkraft haben und planen bei nächsten Ausgaben ob Buch zu kaufen oder lieber zusätzlich sein Herzblatt auf die Reisen einladen oder beschenken…
Aber wir leben in einer verkehrten Welt und Vernunft hat hier kein Platz leider…
Und Staat kann nicht sparen es völlig illusorisch…
Alleine Geschichte mit Klimathemen kann gesamtes Bruttosozialproduktes eines Landes verschlucken und Frau Merkel interessiert Mathe nicht die ist eine Physikerin… und egal was das kostet hat sie auch eigene Vorstellung. Was alleine im Jahr 2008 an USA Banken Gelde überwiesen wurde (persönliche Entscheidung von Frau Merkel), da will auch niemand erinnern und egal wie viel Fiskus verdient, es wird nie auch reichen…
Komisch so ist mit Dreisatz, wenn jemand mal Mathe gelernt hat, blickt sofort mit % Satz und wenn nicht… So ist getan um es nicht zu begreifen warum weswegen und überhaupt die direkte Steuer bezahlt sind.
Ich muss noch eine Kurve von Brutto / Netto erstellen, aber sehe der Jenninger der Geld verdient als Brutto wird auch dafür bestraft so zu sagen für Gierigkeit.
Zitat:
Eine negative Einkommensteuer ist eine Einkommensteuer, bei der die einkommensstärkeren Haushalte Abgaben entrichten müssen, während die einkommensschwächeren Haushalte Transferzahlungen erhalten.
Beispielsweise könnte sich die Steuerschuld nach folgender Jahresformel berechnen:
Steuerschuld = Einkommen / 3 - 5000 Euro.
Bei einem Einkommen von 90.000 Euro/Jahr wären 25.000 Euro/Jahr Steuern zu entrichten, bei einem Einkommen von 15.000 Euro/Jahr läge die Steuerschuld bei 0 Euro/Jahr und bei einem Einkommen von 6.000 Euro/Jahr bekäme der Haushalt Transferzahlungen in Höhe von 3000 Euro/Jahr vom Staat.
Gegenüber dem Stand von August 2004 wäre in diesem Beispiel bei dem Einkommen von 90.000 Euro/Jahr eine Entlastung im Jahr von 5.000 Euro/Jahr gegeben, bei dem von 15.000 Euro/Jahr eine von 739 Euro/Jahr (Quelle: SPIEGEL-Online). Nimmt man den Sozialhilferegelsatz etwa von Berlin (2003) von 296 Euro/Monat als Grundlage (Haushaltsvorstand, alleinstehend), so kommt dieser ohne Mietzuschüsse oder sonstige Einmalleistungen bereits auf 3.552 Euro/Jahr .
Ungeklärt bleibt die Frage der Finanzierung und der Verteilungswirkung, da etwa in Deutschland ein wachsender Anteil des Steueraufkommens aus der Lohn- und Einkommensteuer finanziert wird. Als Alternative wird u. a. eine bedarfsorientierte Grundsicherung vorgeschlagen.
Geschichte
Die Idee der negativen Einkommensteuer wurde in den 1940er Jahren von Juliet Rhys-Williams geäußert. In den 1960er Jahren wurde die Idee von Milton Friedman erneut in die Diskussion gebracht.
Der in den USA seit 1973 existierende Earned Income Tax Credit (EITC) ähnelt dagegen teilweise mehr einem Kombilohn. Zwar wird er von den Finanzbehörden ausgezahlt, wird aber gesondert berechnet. Zudem werden mit dem EITC sozialpolitische Ziele verfolgt. So erhält den Zuschuss nur, wer arbeitet. Der Zuschuss steigt mit steigendem Verdienst zunächst an, da er prozentual an das Einkommen gekoppelt ist. Bis zu einem Jahreseinkommen von 9.380$ beträgt er 40 Prozent. Bis zu einem Jahreseinkommen von 12.275$ bleibt der Zuschuss konstant und geht dann mit jedem hinzuverdienten Dollar zurück.
In Deutschland verfolgt die FDP ein Modell einer negativen Einkommensteuer. Bürger mit höherem Einkommen zahlen demnach Steuern; wer wenig oder nichts verdient, bekommt das sogenannte Bürgergeld als "negative Einkommensteuer" ausbezahlt.
Umsetzung
Am einfachsten sind die Zahlungen sowohl einer Positivsteuer wie auch einer Negativsteuer bei Einstufentarifen. Jeder Einkommenssteuerzahler erhält die mit dem Grenzsteuersatz ermittelte Steuer auf den Freibetrag. (Die Zahlung kann über ein Jahr auf Monatsraten verteilt erfolgen.). Andererseits wird jedes Einkommen sofort an der Quelle mit dem Grenzsteuersatz besteuert. Das bedeutet, dass ein Einkommensbezieher ohne positiv besteuertes Einkommen die Steuer auf den Freibetrag als Grundeinkommen erhält. Ein positiv besteuertes Einkommen in der Höhe genau des Freibetrages führt zu einem Durchschnittssteuersatz von 0%, denn in diesem Fall heben sich die Quellensteuer und die Negativsteuer gegeneinander auf. Höhere positiv besteuerte Einkommen führen zu einem progressiv steigenden Durchschnittssteuersatz. Selbst Spitzenverdiener erhalten die Negativsteuer. Jedoch zahlen sie soviele positive Steuern, dass die Negativsteuer micht mehr signifikant steuersenkend wirkt. Darum nähert sich bei sehr hohen Einkommen die Durchschnittssteuer an den Grenzsteuersatz an.
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